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Erfahrungsberichte | Erwachsenen-Sprachreisen | Malta | Karin Heister

Karin Heister berichtet aus St. Julians (Malta)
Besucht uns auf:

Ich (35) alleine unterwegs:

Es fing alles am Samstag 24.05.2008 um 5.00 Uhr an, als mein Wecker klingelte.
In Malta angekommen ging ich in die Ankunftshalle, wo sehr viele Leute standen. Jeder hatte ein Schild mit einem Namen darauf in der Hand. Ich war ziemlich aufgeregt, habe erst einmal tief durchgeatmet und  Ausschau nach dem Stand von der „ESE School“ gehalten. Von jetzt an nur noch englisch reden; was auch 5 Minuten anhielt bis wir mit fünf DEUTSCHEN ins Gespräch kamen. Jeder erhielt einen großen Umschlag, das sogenannte „Welcome pack“. Wir wurden nun alle mit den Bus zu unserer Unterkunft bzw. Gastfamilie gebracht.
In meiner Gastfamilie wurde ich super lieb aufgenommen; Katya (32) zeigte mir mein Zimmer, das Bad und die Küche. Nach dem Kofferauspacken erklärte Katya mir den Weg zur Schule und zum Strand. Es gibt immer um 19 Uhr Dinner und Breakfast um 8.00 Uhr, sodass ich um 8.30 Uhr zur Schule gehen kann, welche nicht weit entfernt ist. Die Gastfamilie ist religiös und geht jeden Sonntag in die Kirche.
Ich ging mit dem Straßenplan unter dem Arm  in Richtung St. Julian´s  Paceville, um die Gegend besser zu erkunden.
Erster Schultag
Um 6.30 Uhr klingelte der Wecker, ab ins Bad fertig machen um dann  frühstücken.  Der Test begann um 8 Uhr. Nach dem Test wurden wir vom Leisure-Team begrüßt und uns wurden unsere Group Leader (Javier aus Spanien und Lisa aus Deutschland) vorgestellt. Anschließend hat sich das Team vom Welfare vorgestellt. Nachdem die Tests ausgewertet waren, konnten wir in unsere Klasse gehen. Ich wurde direkt in `Level 1 fortgeschrittener Anfänger` eingestuft. Der Unterricht begann und ich habe mir nur gedacht: `was machst du hier?` Ich verstand kaum ein Wort und war froh, als wir Pause hatten. Im Nachmittagsunterricht hatten wir eine andere Lehrerin. Bei ihr  mussten wir einen Brief lesen, was nicht sonderlich schwer war. Dazu sollten wir ein paar Fragen beantworten.
Nachdem der erste Tag um war, habe ich am Orientierungs-Walk teilgenommen, was auch sehr interessant war: Wo ist das Internet Cafe; der Doktor, der Zahnarzt, und noch vieles mehr. Dieser ging ca. eine halbe Stunde.
In der Schule wurde ich Mittwochs auf eigenen Wunsch um eine Stufe nach unten gestuft und bin auch viel besser mitgekommen. Das Lernen machte nun Spaß. Auch konnte ich die Lehrerin immer besser verstehen.
Wir hatten in der Klasse viel Spaß und haben auch ganz viel gelernt. Für Samstags war ein Ganztagsausflug geplant. Wir sind mit dem Bus nach Sliema gefahren um dort mit dem Schiff (zu vergleichen mit einem alten Priatenboot aus Holz) Comino, Gozo und die Blue Lagoon zu entdecken.
Vor Gozo haben wir den Anker geschmissen und man konnte vom Boot aus ins Wasser springen. Das Wasser war so klar, dass man bis zum Boden schauen konnte. Anschließend ging es weiter zur Blue Lagoon, wo wir dann von Bord gehen durften.
Hurra endlich wieder festen Boden unter den Füssen. Das Wasser war unbeschreiblich klar und türkis. Auf dem Rückweg erzählte der Kapitän jede Menge Sachen über Malta die ich aber nicht alle verstand.


 Montags kamen die neuen Studenten und wir hatten eine NEUE Lehrerin, Joyce.
Mit unserer Lehrerin Catherine haben wir uns zum Unterricht auf die Terrasse gesetzt. Leider hatte es geregnet und es war sehr frisch aber die Luft war angenehm. Wir haben viel gelacht. Leider hat es nach der Schule immer noch geregnet und wir konnten nicht an die Beach.
Am Freitag war das Wetter besser. Wir sind in der 3. und 4. Stunde ins Cafe gegangen und haben ‚“Kinnie“ getrunken, ein einheimisches Getränk. So ging auch unser letzter gemeinsamer Abend auf Malta zu Ende.
Meine Hostmum hat sich dann herzlich von mir verabschiedet und schon stand auch der Fahrer vor der Tür, um mich abzuholen und zum Flughafen zu bringen. Mit Tränen habe ich mich bei Katya verabschiedet. Und so war mein Aufenthalt in Malta beendet. Sehr gerne würde ich nächstes Jahr wieder nach Malta fliegen um mein Englisch aufzubessern.