Nadine Gill berichtet aus San Francisco (California / USA)
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Sprachreise nach San Francisco

Für die Osterferien nahm ich mir vor, ohne Lernzwang mein Englisch zu verbessern. Deshalb suchte ich im Internet nach einer geeigneten Sprachreise und fand auch sofort das, was ich mir vorgestellt hatte; deshalb buchte ich vom einen auf den anderen Tag kurzfristig vor den Ferien. Es war meine erste Reise in die USA und zusätzlich auch der längste Flug, der aber wegen einer Zwischenlandung in New York City äußerst spannend für mich war.

Nach zwei Tagen „Akklimatisation“ übers Wochenende, ging es auch schon mit der Schule los. Downtown war etwas von dem Haus meiner Gastfamilie entfernt, so dass ich auf die Busse angewiesen war, die nahezu alle zehn Minuten an jeder zweiten Straßenecke kommen. Glücklicherweise war ich nicht alleine in der Familie, sondern noch fünf andere Schüler aus nahezu der ganzen Welt (Kolumbien, China, Korea, Türkei, …) wohnten in dem großen Haus der Gasteltern.
Als ich zum ersten Mal das Zentrum der Stadt sah, war ich total überwältigt. San Francisco ist echt die schönste Stadt, die ich je gesehen habe (Sorry Germany :) )….Überall die so bekannten Hügel, wunderschöne Häuser, riesige Einkaufszentren und trotzdem nicht eine zu „dreckige“ Großstadt.

Da sich die Schule wirklich MITTEN in der Stadt befindet, bot es sich häufig an, einfach in der Mittagspause einen kurzen Ausflug nach Chinatown oder zu anderen Highlights zu machen. Den Unterricht fand ich super, da das Niveau durch den Einstufungstest passend war und wir in Gruppen von ca. 10-15 Leuten ein tolles Klassenklima hatten!

Weil die Schule auch super Aktivitäten anbietet, wie z.B. Wanderung über die Golden Gate Bridge, blieb mir kaum Zeit richtiges Sightseeing in den viel zu kurzen zwei Wochen zu machen. Natürlich sah ich mir Fisherman’s Wharf, die Cable - Cars und von weitem auch Alcatraz an, aber die meiste Zeit verbrachte ich im Golden Gate Park oder am Strand. Neben Delphinen unter der Golden Gate Bridge, habe ich auch noch (frei fliegende!) Kolibris im Park gesehen.

Durch die Sprachreise hat sich nicht nur mein Englisch gefestigt und verbessert, sondern ich habe auch meine ganze Haltung gegenüber den USA geändert.

Schon bei der Ankunft in San Francisco wunderte ich mich über die Freundlichkeit der Menschen. Es ist echt außergewöhnlich, wie hilfsbereit und kommunikationsfreudig die Amerikaner sind, dachte ich mir. Jedoch wurde ich in der Schule gleich aufgeklärt, dass nicht alle Amerikaner so sind. „San Francisco ist etwas Besonderes“ hörte man immer wieder. Das kann ich nur bestätigen!                                                                   Nadine Gill

 

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