Seattle: Liliya Koshla berichtet aus Seattle (USA)
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Ich heiße Liliya und bin 22 Jahre alt. Gerne möchte ich meine Erfahrungen in USA mit euch teilen. Ich hoffe, mein Bericht wird dem einem oder anderen helfen die Entscheidung zu fällen. So los geht’s ….

Für meinen Urlaub wollte ich mir etwas ganz besonderes ausdenken. Ich wollte mein Englisch verbessern, Urlaub machen und irgendwohin weit wegfahren.

Du kannst nirgendwo besser eine Sprache lernen, als in dem Land wo es gesprochen wird. In USA habe ich mir die Stadt Seattle ausgesucht, zu einem, weil ich schon immer den Film „Schlaflos in Seattle“ geliebt habe und zu anderen, weil ich noch nie in USA war und es eigentlich egal ist wohin ich gehe, jede Stadt wird für mich neu und aufregend sein. Das war die beste Entscheidung! Ich liebe Seattle, diese Stadt verzauberte mich von erstem Augenblick an.

Leider hat die Reise selbst nicht sehr angenehm angefangen, denn am Flughafen um 6 Uhr in der Früh wurde mir gesagt, dass ich nicht fliegen kann, da ich als Österreichische Staatsbürgerin ein Visum brauche, die ich natürlich nicht hatte. Normalerweise brauchen Österreicher kein Visum, aber da ich einen 10 Jahre alten pass habe, nimmt das System meine Passnummer nicht an, weil sie zu lang ist.

In diesem Fall muss man bei der Angabe die letzte Ziffer auslassen. Doch versucht es einer Mitarbeiterin in der Früh, wenn auch andere warten, um das Gepäck abzugeben zu erklären! Unmöglich! Nach ca. 20 Minuten haben wir es mit der Hilfe eines Managers und zwei weiteren Mitarbeitern geklärt und ich durfte endlich in das Flugzeug einsteigen.

Der Flug nach Seattle war sehr angenehm. Ich musste von Wien nach Seattle nur einmal in Frankfurt umsteigen.  In Seattle wollte ich alleine meine Unterkunft finden und es ist eigentlich auch sehr leicht, man muss nur einen Zug bis Downtown nehmen ca. 20 Minuten. Danach wollte ich mit dem Bus zu meiner Unterkunft fahren, aber leider falsche Station ausgestiegen, war ja klar, aber die Menschen in Seattle sind so nett und es wurde mir sofort erklärt, wo ich meinen Bus finde. Angekommen in meiner Gastfamilie wurde ich sehr nett empfangen. Meine Gastmutter hat mir mein Zimmer gezeigt und mir etwas zu Essen gemacht. Am selben Tag am Abend habe ich die 2 anderen Studenten kennen gelernt. Am Sonntag sind noch zwei weitere gekommen, somit waren wir 5 Studenten in einem Haus.

Die Schule befindet sich mitten im Universitäts-Bezirk. Der Weg zur Schule war sehr einfach und schnell ca. 20 Minuten. Was ich einfach toll fand, in Seattle gibt es einen App für Smartphones, die du dir gratis runterladen kannst und somit immer siehst, wann der nächste Bus kommt. Das ist sehr praktisch, man muss niemals lange warten, ich wünschte wir hätten dasselbe in Wien.

Am ersten Tag, wie jeder andere habe ich einen Einstufungstest gemacht. Ich hatte Glück und kam in die Morning Claas, somit hatte ich immer in der Früh Schule und ab 12 Uhr konnte ich etwas unternehmen. Die Schule bot diverse Aktivitäten an, jedoch habe ich so viele nette Studenten aus jeder Ecke der Welt, was gut war da wir nur English gesprochen haben, kennen gelernt, deswegen haben wir ständig etwas zusammen unternommen. Am Wochenende haben wir einen kurzen Trip nach Canada gemacht. Vancouver ist eine wunderschöne Stadt so viel zu sehen Downtown, Stanley Park (hier kann man richtig schöne Fahrradtouren machen), Science World, Canada Place, Lions Gate Bridge, Queen Elizabeth Park und die Berge in Canada sind wunderschön. Obwohl Canada ein wirklich schönes Land ist, habe ich mich trotz allem in USA vor allem in Seattle verliebt. In Seattle habe ich die ganzen drei Wochen verbracht und es war keine Sekunde lang langweilig gewesen. Da gibt es Downtown voll mit Shops, Space Needle, Experience Music Project und für Sportliebhaber, so wie ich einer bin ist es ein Muss das Husky Stadium zu sehen. Columbia Center ist das höchste Gebäude in Seattle von dort aus kann man die ganze Stadt bewundern. Von Seattle aus kann man einen Ausflug auf die Bainbridge Insel mache.

An heißen Tagen war es einfach nur schön sich an den Strand zu legen und die wunderschöne Aussicht zu genießen.  Leider waren die drei Wochen viel zu schnell um. Ich wünschte ich könnte länger bleiben. Es war sehr schwer sich von den Menschen, die ich dort kennen gelernt habe zu verabschieden. Ich habe viele gute Freundschaften in Seattle geschlossen und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass sogar in 3 Wochen mein English sich sehr verbessert hat. Ich bin viel motivierter weiterhin zu lernen und die Angst vorm Sprechen ist Vergangenheit. Ich bin sehr froh darüber den Kurs gemacht zu haben.